Ergebnisse der offenen Vereinsmeisterschaften im Historischen Fechten 2018

Am Wochenende des 13. und 14. Januar 2018 fand zum zweiten mal die offene

Vereinsmeisterschaft im Historischen Fechten des Judo-Verein Sprendlingen e.V. unter der Leitung von Cheftrainer Volker Kunkel statt. Am Wettkampf traten 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 4 Vereinen gegeneinander an.

In 63 packenden Kämpfen auf 2 Kampfflächen rangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag in der Langschwertklasse 5 Stunden lang um die beste Platzierung. Als unerwarteter Sieger konnte sich schließlich Lucian Settelmayer  aus Konstanz behaupten, die Plätze 2 und 3 wurden von zwei Vereinsmitgliedern des JV Sprendlingen belegt, nämlich von Matthias Beyer und David Braun.

Es muß hier noch angemerkt werden, daß die Leistung von Matthias Beyer gar nicht hoch genug einzuschätzen  ist, da er als Einziger seine 11 Kämpfe „fast am Stück“ machte, der er vorher noch mehr als die Hälfte aller anderen Kämpfe – also 35 ! – als Punktrichter betreute. Daß dann im Finale und 12. Kampf von ihm nacheinander die Kraft nicht mehr ganz reichte, kann dieser gigantischen Leistung keinen Abbruch tun. Der Abend endete noch beim einem gemütlichen Zusammentreffen im Gasthof  „Zur Burg“ in Dreieichenhain.  Beim Wettkampf „Einhänder mit Buckler“ am Sonntag konnte aufgrund von Verletzungen nur ein Kampf stattfinden, bei dem sich David Braun gegen Wolfgang Landwehr  – dem  Autor der Transkription der berühmten Fechthandschrift von Joachim Meyer 1600 – behaupten konnte.

Zum Au    sgleich gab es am Sonntag noch ein paar Langstock- und Dolch-Einlagen nach Talhoffer und Joachim Meyer, wer wäre als Interpret hier geeigneter gewesen als Wolfgang Landwehr und Sven Hilgenhoff, geb. Hüfner, die beide auch das Joachim-Meyer-Seminar des West-Coast Instituts im Juni dieses Jahres leiden werden.